Warum eigentlich nicht

Wir sehnen uns alle nach Geborgenheit. In unserer Welt, der beinahe unendlichen Möglichkeiten, ist dieses Gefühl selten geworden. Theoretisch ist alles variabel. Entscheidet man sich selbst für einen Partner, eine Arbeitsstelle oder einen Freund, heißt das noch lange nicht, dass das Gegenüber das auch tut. Wie also entsteht ein Gefühl von Sicherheit, wenn man ständig mit tausenden anderen potentiellen Beziehungspartnern in Konkurrenz steht? Indem man auf sein Herz hört und versucht gesellschaftliche Ideale, wie so ein Partner am besten auszusehen hat, ausblendet. Ich weiß, das ist schwer. Wir sind soziale Wesen, wir haben überlebt, weil wir zusammenarbeiten. Meiner Meinung nach ist das Anpassen an andere Menschen einer unserer Urinstinkte. Komplett kann man sich davon wahrscheinlich nicht lösen. Doch, wenn euer Herz sagt, da lang und euer Kopf sagt, nein das geht nicht, nehmt euch einen Moment Zeit und fragt euch selbst, warum eigentlich nicht.

Ein Gedanke zu „Warum eigentlich nicht

  1. Dieser Kopf-Herz Widerspruch existiert so nicht. Neben dem Aussehen gibt es eine unübersehbar riesige Menge an weiteren „Normen“, denen ein Partner genügen soll. Diese alle zu kennen, geschweige denn richtig einzuordnen und zu bewerten, ist unmöglich. Letztendlich läuft es auf eine einfache Entscheidung hinaus: Will ich oder will ich nicht. Alle anderen Begründungen macht man sich nur selbst vor.

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